Jesus ging vierzig Tage in die Wüste, um sich auf seine Aufgaben bei den Menschen vorzubereiten. Die Wüste ist der Ort der Einsamkeit, der Gottesbegegnung, der Entscheidung.

Wüste bedeutet: Trockenheit, Dürre, Verlorenheit, Eintönigkeit, Hitze, Durst….

Wüste bedeutet aber auch: Herausforderung, Einsamkeit, Besinnung, Oase,….Leben

Ein „Wüstentag“ in der Familie:

Keine Angst, Ihr braucht nicht in die Wüste Sahara fahren….der „Wüstentag“ geht viel einfacher – er ist ein ganz einfacher Tag.
Überlegt Euch in der Familie, welchen Tag Ihr dazu nehmt, denn es soll Euer Tag werden!
Ein Tag, an dem Ihr ganz einfach lebt.

  • Das beginnt mit dem Essen: Die Wüste bietet nicht so viel, daher sucht Euch ganz einfache Gerichte an diesem Tag aus.
  • In der Wüste hat man Zeit, es passiert nichts Aufregendes: Tut etwas (z.B. Lesen, Spazieren, Spielen), einfach um der Sache willen.
  • Die Wüste kennt keinen Lärm: Probiert mal einen stillen Tag aus ohne lautes Rufen, laute Musik und Hektik.
  • In der Wüste gibt es auch keinen Empfang: Probiert mal einen ganzen Tag „Online-Fasten“ ohne Fernsehen, Handy, und Computer.

Der „Wüstentag“ kann helfen, bewusster zu leben, die einfachen Dinge des Lebens wahrzunehmen und sie zu schätzen.

Beim Osterleuchter: Entzündet die erste Kerze. Ihr könnt eine Schale mit Sand zur Kerze stellen.

Impuls downloaden -> 1. Fastensonntag.pdf