Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch, der die Zeit des Verzichts und der Besinnung trennt von der Zeit des Überflusses und der rauschenden Feste. Dies wird von alters her mit unterschiedlichen Ritualen versinnbildlicht. Beim Gottesdienst am Aschermittwoch wird den Gläubigen Asche auf den Kopf gestreut oder ein Kreuz auf die Stirn gemalt: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium.“

Asche steht für Vergänglichkeit, Fruchtbarkeit und Reinigung. Im Alten Testament ist das „Fasten in Sack und Asche“ (Daniel 9,3) ein äußerliches Zeichen für die Zeit der Buße und Umkehr. So steht das Symbol der Asche am Beginn der Fastenzeit.

Die Asche des Aschermittwochs wird seit dem 12. Jahrhundert aus den am Palmsonntag übriggebliebenen Palmzweigen des Vorjahres gewonnen. Asche ist aber nicht das Letzte und Endgültige. Aus Asche kann Neues entstehen:

  • Die Asche verbrannter Bäume wird als Dünger benutzt.
  • Die fruchtbare Asche der Vulkane segnet bis heute ganze Landstriche.
  • In heißer Asche lassen sich gut Kartoffeln garen.
  • Asche ist ein Reinigungsmittel (früher hat man damit Silber gereinigt).

Was kann ich zuhause tun: Schüttet ein bisschen Asche in eine kleine Schale. Ihr könnt sie betrachten und auch anfassen. Überlegt gemeinsam wie Asche entsteht. Zeichnet euch gegenseitig ein Kreuz auf die Stirn.

Gebet

Guter Gott, die Asche erinnert uns daran, dass unser Leben ein Geschenk ist.
Wir danken dir für unser Leben.
Wir danken dir für unser Miteinander.
Amen.

Impuls downloaden -> ASCHERMITTWOCH.pdf