Ökumenische Morgenimpulse zum Kalender „Der Andere Advent“

In diesem Corona-Jahr ist vieles anders als sonst, auch die Gestaltung des Advents. Die Gelegenheit zu einer besinnlichen Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn soll aber Bestand haben. Vom 29. November bis zum 24. Dezember wird an jedem Morgen in der Stadtkirche abwechselnd von Christinnen und Christen beider Konfessionen um 9:00 Uhr ein Impuls in den Tag angeboten. Davor und danach sind Sie eingeladen, den eigenen Gedanken nachzugehen.

Das Titelbild des Kalenders zeigt ein Lichtzeichen für eine besondere Zeit – Der Andere Advent voller Hoffnung. Denn Hoffnung (»hope«) ist in diesem Jahr die besonders ersehnte Adventsbotschaft. Die Lichtinstallation auf das Matterhorn stammt von dem Schweizer Lichtkünstler Gerry Hofstetter. Das vorangestellte Doppelkreuz ist in den Sozialen Medien als »Hashtag« bekannt, kann aber gleichzeitig als das Christliche dieser Aktion verstanden werden.

An den Sonntagen nimmt der Kalender diese Hoffnung auf und lässt sie in kleinen persönlichen Geschichten lebendig werden. Dabei lässt er sich leiten von den zentralen Motiven der Weihnachtsgeschichte: Wo erleben wir heute Frieden, Erlösung, Freude, Verheißung, Gemeinschaft?

Die Wochentage der Kalenderblätter eröffnen eine bunte Mischung aus Gedichten, Geschichten und Erzählungen: Da geht es um geschenkte Sekunden oder darum, wie es sogar in einer S-Bahn adventlich werden kann, um ein Gebet 300 Meter unter der Erdoberfläche oder um die Frage, wo Gott wohnt.

Die Texte möchten Sie zum Nachdenken einladen über unsere Zeit, unser Miteinander und unsere Zuversicht. Autoren und Autorinnen wie Yoko Ono, Dietrich Bonhoeffer und Hilde Domin sind in diesem Jahr dabei.

Titelbild aus: Kalender „Der Andere Advent“ 2020/21, bestellbar beim Verein Andere Zeiten e.V. Hamburg, www.anderezeiten.de